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Warum Photovoltaik wirtschaftlich so spannend ist

Photovoltaik wirtschaftlich eingesetzt
Photovoltaik wirtschaftlich eingesetzt

Photovoltaik ist längst nicht mehr nur etwas für „Öko-Fans“. Für viele Hausbesitzer ist sie heute eine ganz normale Investition – vergleichbar mit einem Auto oder einer neuen Heizung. Der große Unterschied: Eine Solaranlage kann über viele Jahre Geld sparen und sogar ein Stück weit verdienen, statt nur Kosten zu verursachen.

Wenn du Strom vom Energieversorger kaufst, zahlst du für jede Kilowattstunde einen recht hohen Preis. Diesen Preis kannst du nicht beeinflussen, und in der Vergangenheit ist er eher gestiegen als gefallen. Mit einer Photovoltaikanlage auf deinem Dach hast du dagegen deinen eigenen kleinen Stromerzeuger: Immer wenn die Sonne scheint, produziert die Anlage Strom. Diesen Strom kannst du direkt im Haus nutzen – für Licht, Kühlschrank, Waschmaschine, Wärmepumpe, Computer, E-Auto und vieles mehr. Jede Kilowattstunde, die du selbst verbrauchst, musst du nicht teuer aus dem Netz einkaufen. Genau hier beginnt die Wirtschaftlichkeit. https://www.die-energieausweise.com/pv-berechnung

Unter „Wirtschaftlichkeit“ versteht man im Grunde zwei Dinge: Zum einen die Frage, wann sich die Anlage bezahlt gemacht hat, also die sogenannte Amortisationszeit. Beispiel: Kostet deine Anlage 15.000 Euro und du sparst bzw. bekommst pro Jahr insgesamt 1.500 Euro durch weniger Stromkosten und Einspeisevergütung, dann hat sich die Anlage nach etwa zehn Jahren amortisiert. Zum anderen geht es um die Rendite, also darum, wie gut deine Investition im Vergleich zu anderen Geldanlagen abschneidet. Da eine Photovoltaikanlage meist 20 bis 30 Jahre oder länger läuft, arbeitet sie nach der Amortisation viele Jahre weiter – dann ist der größte Teil des erzeugten Stroms sozusagen „Gewinn“ in Form gesparter Stromkosten.

Deine Solaranlage hat im Wesentlichen zwei Einnahmequellen: Die wichtigste ist die Einsparung deiner Stromkosten. Alles, was du direkt selbst verbrauchst, musst du nicht vom Energieversorger kaufen. Die zweite Quelle ist die Einspeisevergütung. Produziert deine Anlage mehr Strom, als du gerade benötigst, fließt der Überschuss automatisch ins öffentliche Netz. Dafür bekommst du eine feste Vergütung pro Kilowattstunde, die über viele Jahre garantiert ist. Sie ist zwar niedriger als der Preis, den du für Netzstrom zahlst, aber sie trägt zusätzlich dazu bei, dass sich die Anlage rechnet.

Wie wirtschaftlich deine Anlage am Ende ist, hängt von einigen Faktoren ab. Ein wichtiger Punkt sind die Anschaffungskosten. Sie werden meist in Euro pro Kilowattpeak (€/kWp) angegeben. Vereinfacht gesagt: Je günstiger die Anlage im Verhältnis zu ihrer Leistung ist, desto schneller rechnet sie sich. Deshalb lohnt es sich, mehrere Angebote zu vergleichen und darauf zu achten, dass transparent aufgeführt ist, welche Komponenten enthalten sind und welche Arbeiten im Preis eingeschlossen sind.

Der zweite große Faktor ist der Eigenverbrauch, also der Anteil deines Solarstroms, den du direkt selbst nutzt. Wenn tagsüber viel im Haus läuft – etwa Homeoffice, Wärmepumpe, E-Auto, Poolpumpe – steigt dein Eigenverbrauch. Auch wenn du bestimmte Geräte bewusst in die Sonnenzeiten legst, zum Beispiel Waschmaschine oder Spülmaschine, nutzt du mehr von deinem eigenen Strom. Mit einem Batteriespeicher kannst du außerdem Strom vom Tag in den Abend und in die Nacht mitnehmen. Je höher dein Eigenverbrauch ist, desto mehr teuren Netzstrom sparst du ein – und desto besser wird die Wirtschaftlichkeit.

Auch dein Dach und der Standort deines Hauses spielen eine Rolle. Wichtig sind Größe, Ausrichtung (Süd, Ost/West) und Verschattung. Ein ausreichend großes Dach ohne starke Verschattung durch Bäume oder Nachbarhäuser sorgt für einen höheren Jahresertrag. Das bedeutet: Deine Anlage produziert mehr Strom, den du selbst nutzen oder verkaufen kannst. Aber auch Ost-/West-Dächer können sehr sinnvoll sein, weil sie den Ertrag über den Tag verteilen und so gut zum Eigenverbrauch passen.

Hinzu kommt die Frage der Finanzierung. Wenn du die Anlage bar bezahlst, musst du das Geld zwar auf einmal aufbringen, sparst dir aber Zinsen. Bei einer Finanzierung zahlst du Zinsen, musst dafür aber nicht so viel eigenes Kapital einsetzen. In vielen Fällen können die jährlichen Einsparungen und Einnahmen einen großen Teil der Kreditrate decken. Die steuerliche Behandlung von kleinen privaten PV-Anlagen wurde in den letzten Jahren vereinfacht, was die Sache für Hausbesitzer zusätzlich attraktiver macht. Details dazu klärst du im Idealfall mit deinem Steuerberater.

Wie sieht das nun in der Praxis aus? Ein typisches Beispiel ist ein Einfamilienhaus ohne Speicher mit einer Anlage von etwa 6 bis 10 kWp. Ein Teil des erzeugten Stroms wird im Haus genutzt, der Rest eingespeist. Je nach Anlagenpreis und Stromverbrauch kann sich so eine Anlage oft innerhalb von ungefähr acht bis zwölf Jahren bezahlt machen. Mit Speicher ist die Investition zwar höher, der Eigenverbrauch steigt aber deutlich. Du kannst dann auch abends oft noch Solarstrom nutzen, bist unabhängiger vom Energieversorger und besser gegen steigende Strompreise geschützt. Die reine Wirtschaftlichkeit des Speichers hängt stark von seinem Preis, der Größe und deinem Verbrauchsprofil ab – dafür bekommst du mehr Komfort und Autarkiegefühl.

Besonders interessant wird es, wenn du eine PV-Anlage mit einer Wärmepumpe und/oder einem E-Auto kombinierst. Dann hast du hohe Stromverbräuche und gleichzeitig viele flexible Verbraucher. Du kannst zum Beispiel das E-Auto tagsüber laden, wenn die Sonne scheint, oder die Wärmepumpe in sonnigen Stunden stärker laufen lassen. In solchen Fällen nutzt du sehr viel von deinem eigenen Solarstrom, und die Anlage rechnet sich oft besonders gut.

Natürlich gibt es auch Risiken und typische Fehler. Dazu gehören überteuerte Angebote, schlechte Planung oder ein Dach, das bald saniert werden muss und auf dem die Anlage später wieder abgebaut werden müsste. Eine seriöse Beratung prüft diese Punkte vorher und zeigt dir klar, wie sich das auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt. Wichtig ist, dass du nicht nur auf Werbeversprechen schaust, sondern dir eine nachvollziehbare Wirtschaftlichkeitsberechnung mit deinen echten Zahlen erstellen lässt: Stromverbrauch, Dachfläche, Ausrichtung, Investitionskosten.

Zusammengefasst: Mit einer Photovoltaikanlage tauschst du hohe, laufende Stromkosten gegen eine einmalige Investition in deine eigene Stromproduktion. Über viele Jahre sparst du Geld, bekommst eine Vergütung für den überschüssigen Strom und machst dich unabhängiger von zukünftigen Strompreiserhöhungen. In sehr vielen Fällen ist eine PV-Anlage damit nicht nur gut fürs Klima, sondern auch finanziell eine sinnvolle und planbare Investition – selbst für jemanden, der technisch kein Experte ist. https://www.die-energieausweise.com/wirtschaftlichkeit

 
 
 

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