Was bringt mir eine Sanierung
Familie Paula und Hannes K. aus Hamburg: Unser Sanierung senkt die Nebenkosten und macht das Haus gemütlich
Wer vorab die Wirtschaftlichkeit prüft, schützt sich vor Fehlentscheidungen bei der Sanierung
1. Sanierung ist eine Investition – keine Bastelarbeit
Eine energetische Sanierung kostet schnell fünf- bis sechsstellige Beträge: Dämmung, Fenster, Heizung, Lüftung, Planung, Handwerker.
Damit ist jede Sanierung eine langfristige Investition, die sich über viele Jahre auszahlen soll – durch:
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geringere Heiz- und Stromkosten
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Werterhalt oder Wertsteigerung der Immobilie
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Komfortgewinn (Behaglichkeit, Schallschutz, sommerlicher Hitzeschutz)
Ohne vorgelagerte Wirtschaftlichkeitsberechnung bleibt das alles „Hoffnung“ statt Plan.
2. Was eine Wirtschaftlichkeitsprüfung klärt
Eine gute Wirtschaftlichkeitsberechnung beantwortet konkret:
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Welche Maßnahmen bringen wie viel Einsparung?
(z. B. Fenster vs. Dämmung vs. Heizungstausch) -
Wie hoch sind Investitionskosten inkl. Nebenkosten?
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Welche Förderungen, Zuschüsse oder Kredite sind möglich?
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Wie lange ist die Amortisationszeit?
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Wie verändert sich meine monatliche Belastung?
(Energieeinsparung + Kreditrate statt nur „Gesamtsumme X“)
So wird sichtbar, ob eine Maßnahme nur „gefühlt gut“ oder tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll ist.
3. Typische Fehler ohne vorherige Prüfung
Wer ohne Wirtschaftlichkeitsprüfung saniert, läuft Gefahr:
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falsche Reihenfolge zu wählen
(z. B. erst Heizung, dann Dämmung – und die Heizung ist später überdimensioniert) -
überzudämmen oder unterzudämmen
(teure Maßnahmen mit wenig Mehrwert oder zu wenig Wirkung) -
wichtige Schwachstellen zu übersehen
(z. B. Luftdichtheit, Wärmebrücken, Lüftung) -
Förderchancen zu verschenken, weil Maßnahmen nicht abgestimmt sind
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am Ende viel Geld ausgegeben zu haben, ohne dass die laufenden Kosten deutlich sinken.
Kurz: Man investiert, ohne zu wissen, ob sich das Geld jemals wirklich rechnet.
4. Wichtig für Finanzierung und Planungssicherheit
Banken, Förderstellen und auch Käufer schauen zunehmend darauf, ob ein konkretes Konzept mit Zahlen dahintersteht. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung:
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erleichtert Gespräche mit der Bank
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zeigt, welche Kreditrate durch eingesparte Energiekosten getragen werden kann
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schafft Planungssicherheit für die nächsten 10–20 Jahre
Statt „Wir sanieren mal, wird schon passen“ entsteht ein klarer Fahrplan.
5. Rolle des unabhängigen Energieberaters
Ein unabhängiger Energieberater:
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bewertet das Gebäude neutral
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stellt Varianten gegenüber (z. B. „nur Heizung“ vs. „Heizung + Dämmung“)
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rechnet Investitionen, Einsparung, Förderungen und Amortisation durch
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hilft, typische Denkfehler („irgendwas mit Wärmepumpe reicht schon“) zu vermeiden.
Damit wird aus einem Bauchgefühl eine fundierte Investitionsentscheidung.
Fazit
Sanierung ohne Wirtschaftlichkeitsprüfung ist wie Bauen ohne Bauplan.
Wer vorher prüft,
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welche Maßnahmen sich wirklich lohnen,
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wie sich Investitionen und Einsparungen verhalten
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und welche Förderungen genutzt werden können,
spart nicht nur Energie, sondern auch Geld, Nerven und Enttäuschungen.
Erst rechnen, dann sanieren – so wird aus der Sanierung ein wirtschaftlich tragfähiges Zukunftsprojekt.
