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Denkmal Sanierung

Sanierung in der Denkmalpflege

Die energetische Sanierung von Baudenkmalen, WTA konform,  ist eine besondere Herausforderung (zur Checkliste): Historische Substanz muss erhalten bleiben, gleichzeitig sollen Energieeffizienz und Wohnkomfort verbessert werden. Wir verbinden Bauphysik, Denkmallogik und Förderstrategie, damit Ihre Sanierung förderfähig wird – ohne Feuchte- oder Schadensrisiken.

 

Wir verbinden Bauphysik, Denkmallogik und Förderstrategie, damit Ihre Sanierung förderfähig wird – ohne Feuchte- oder Schadensrisiken. Als zertifizierter Energieberater (BAFA/Dena/kfw) begleiten wir Ihr Denkmal-Projekt von der Erstberatung bis zur Gutschrift des Tilgungszuschusses.

 

Das **KfW-Programm 261** fördert die **energetische Sanierung von Baudenkmalen** mit bis zu 150.000 € Kredit je Wohneinheit und **5–45 % Tilgungszuschuss**. Die **Effizienzhaus-Stufe Denkmal** berücksichtigt die besonderen Anforderungen geschützter Gebäude: keine Außendämmung nötig, angepasste energetische Anforderungen, substanzschonende Lösungen.

 

Unsere Leistungen: Förder-Check & Zielstandard, Energiekonzept mit BzA-Vorbereitung, bauphysikalische Fachplanung (Wärmebrücken, Feuchtenachweis, Innendämmung), Baubegleitung bis zur BnD, Abstimmung mit Denkmalschutzbehörde.

Checkliste

Kernkompetenz: Innendämmung, Berechnungen und Auslegungen

Unsere Sanierungs und Energieberatung bietet eine einzigartige Kombination aus eigenentwickelten Online-Tools und professioneller Fachplanung. Im Bereich Berechnungen umfasst das Angebot:


Die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 läuft als kostenloser Online-Rechner auf die-energieausweise.com/heizlastberechnung. Das Tool rechnet raumweise mit 14 Nutzungsprofilen (Wohnzimmer bis Hauswirtschaftsraum, automatische Soll-Temperaturen), berücksichtigt Nachtabsenkung mit korrektem Aufheizzuschlag (Φ_RH), deckt 6 Gebäudetypen ab (KfW 40 bis unsanierter Altbau mit voreingestellten U-Werten), integriert den Wärmebrückenzuschlag (ΔU) und liefert interaktive Diagramme zur Verlustaufteilung. Ein vorinstalliertes Beispiel-EFH mit 11 Räumen ermöglicht sofortiges Ausprobieren. Im Vergleich zu Wettbewerbern wie k2-energie.de, heiz.report oder dem BWP-Tool bietet das Tool deutlich mehr Tiefe: raumweise statt nur gebäudebezogen, 14 Profile statt manuelle Eingabe, Nachtabsenkung + Aufheizzuschlag (die meisten ignorieren das) – und komplett kostenlos ohne Registrierung.


Darüber hinaus existieren der Infrarot-Wandtemperierungs-Simulator (/infrarot-wandtemperierung), der Wandheizungs-Simulator (/wandheizung-simulator) und die hygrothermische Simulation (/hygrothermische-simulation) – ebenfalls als interaktive Online-Tools.


Die professionellen Berechnungsleistungen umfassen Wärmebrückenberechnung (Detaillierung an Fensterlaibung, Sockel, Balkenköpfen), Feuchtenachweise (Glaser-Verfahren und WUFI-Simulation), hydraulischen Abgleich nach Verfahren B, und GEG-/KfW-Nachweisführung inklusive BzA und BnD.


Innendämmung – unsere Kernkompetenz


Bei der Innendämmung im Denkmal und Altbau liegt der entscheidende Vorteil in der bauphysikalischen Tiefe. Die Expertise umfasst:


Die Materialauswahl erfolgt nicht pauschal, sondern nach bauphysikalischer Analyse des Bestands. Die bewerteten Dämmstoffe sind kapillaraktive, diffusionsoffene Systeme: Calciumsilikat-Platten (schimmelhemmend, λ ≈ 0,05–0,07 W/mK), Holzfaser-Dämmplatten (nachwachsend, λ ≈ 0,04–0,05), Mineraldämmplatten aus Perlit (nicht brennbar, λ ≈ 0,045) und Lehm-Dämmputz (traditionell, λ ≈ 0,08–0,14). Die Auswahl hängt von Bestandsfeuchte, Salzbelastung und einbindenden Bauteilen ab.
Die bauphysikalische Planung ist der Kern: Energetische Sanierung verändert das Feuchteverhalten der Gebäudehülle grundlegend. Ohne fundierte Analyse entstehen Tauwasser- und Schimmelprobleme, Salzschäden oder Holzfäule. Hygrothermische Simulationen prüfen jeden kritischen Bauteilanschluss, bevor Material verbaut wird. Besonders kritisch und daher besonders im Fokus: Innendämmung ohne Feuchtenachweis, Fensteraustausch ohne Wandbetrachtung, Dachdämmung ohne Luftdichtheitskonzept.


Die Wärmebrückenbehandlung betrifft bei Innendämmung typische Schwachstellen: Fensterlaibungen (wo Innendämmung auf Fensterrahmen trifft), Sockelanschlüsse, Außenecken, Rollladenkästen und Holzbalkenköpfe in Außenwänden. Durch Laibungsdämmung, Dämmkeile und thermische Entkopplung wird das Schadenspotenzial minimiert.


Die Kombination aus Feuchtigkeit und Salzanalyse im historischen Mauerwerk, Feuchtenachweis, Innendämmungsplanung und Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde – das bieten die meisten Wettbewerber nicht. Die großen Portale (energie-fachberater.de, Finanztip) behandeln nur die Förderung oberflächlich; die bauphysikalischen Details (Glaser/WUFI, Salzbelastung, kapillaraktive Systeme, Balkenköpfe) fehlen dort komplett.

Unsere Kontaktdaten

Ingenieurbüro EBRK

Ginsterweg 2a

41379 Brüggen

Tel: 0176 22872775

Mailadresse
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